Geschichte vor 1926

Herkunft der Daten ist das Buch „Antiqua Ecclesia“ der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Aldekerk (mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung).

1660: Veröffentlicht ist ein Bericht und die Statuen der St. Josephs-Bruderschaft. Die Statuen deuten einiges über das Leben der Bruderschaft an, andere Bruderschaften könnten ähnliche Statuen haben. „Geschichte vor 1926“ weiterlesen

Fahnenschwenker

Fahnenschwenken 2015 im Garten des Magdalenenheimes

In vielen kirchlichen Bruderschaften spielt die Fesselung und Entfesselung des hl. Sebastianus eine besondere Rolle. Durch das Fahnenschwenken wird dieses Vorganges gedacht.

In Begleitung des Fahnenwalzers nach niederrheinischer Art wird eine Schwenkfahne rund um den Fahnenschwenker geschwungen.

Fahnenschwenker waren schon viele Mitglieder der Bruderschaft, auch teilweise der jetzigen Vorstandsmitglieder und Offiziere. Im Einzelfall vertreten sie auch die aktiven Schwenker.

Aktive Fahnenschwenker sind zz Hendrik Pree und Patrick Kox.

Patronatstage

Patronatstage sind die eigentliche Jahreshauptversammlung, umringt mit anderen Aktivitäten.

Der Termin dieser Mitgliederversammung der St. Sebastianus- und St. Paulus-Bruderschaft richtet sich nach diesen Heiligen. Getagt wird an einem Sonntag zwischen

  • 20. Januar: Namenstag des Heiligen Sebastianus
  • 25. Januar: Tag der Bekehrung des Paulus. Saulus wurde zu Paulus bekehrt

Begonnen wird immer mit einer Messe. Anschließend treffen sich die Schützenbrüder zu einem gemeinsamen Frühstück im Vereinslokal. Das gibt es seit Anfang der 50-er Jahre.

Dem folgt die Jahreshauptversammlung mit Berichten, Wahlen und vielen sonstigen Informationen und Abstimmungen. Anschließend gibt es Gelegenheit zu Gesprächen, Klatsch und Tratsch.

Bis in die 50-er Jahre folgte am Abend ein Familientanzabend. Der war gleichzeitig die Karnevalsveranstaltung der Bruderschaft. Büttenreden wurden gehalten. Vereinzelt wurde beides auch getrennt.

Der folgenden Montag dient einerseits dem Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Bruderschaftsmitglieder. Dazu gibt es einen Gottesdienst und Besuch der Gräber dieser Personen. Dies hat Pastor Willmsen in den 70-er Jahren eingeführt.

Dem folgt andererseits das gemütliche Beisammensein, seit 1960 unter dem Begriff Poggekopp-Essen. Im Mittelpunkt stehen danach Spiele, Vorträge und Gespräche. Irgendwann wird die Gaststätte gewechselt, um auch im Dorf in Erscheinung zu treten.